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Die Geschichte der Narretei lässt sich in Murrhardt bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Schriftliche Überlieferungen berichten aus der Zeit nach der Reformation vom „tollen Treiben“. Wie anderorts, hat die Reformation auch hier versucht dem alten existierenden Fasnetsbrauch ein Ende zu setzen. Die ehemalige Klosterstadt konnte jedoch nie so richtig „reformiert“ werden.
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Der Weg nach Murrhardt mit WanderWalter
1693 wird eine Lichtstube mit einem Fastnachtsnarren erwähnt und 1723 ein Fastnachtstanz im Gasthaus „Grüner Baum“. Die Fastnacht wird immer wieder gefeiert, vor Allem im letzten Jahrhundert. 1894 wurde ein Verein - „Gesellschaft zum Kasino“ - gegründet, der sich auch der Fastnacht widmete
und Umzüge und Saalabende im Stil des Karneval durchführte. Man verkleidete sich damals als „Domino“ oder Till Eulenspiegel, als Teufel oder Engel.
1896 war der erste bekannte Fastnachtsumzug. 1983 wird die Narrenzunft Murreder Henderwäldler gegründet. Der Name ist an einem Necknamen
für die hiesige Bevölkerung angelehnt; die „vom hinteren Wald“. So lautete auch der Namen für eine damalige Murrhardter Zeitung. Die junge Zunft führte Saal- und Straßenfastnacht nach und nach wieder zusammen. Neue Narrenfiguren wurden entworfen, die sich in der Art der Verkleidung
der Brauchtumsfastnacht orientieren und einen starken Bezug zur Ortsgeschichte haben. Sagen und Überlieferungen standen Pate.
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