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Ein Symbol des Osterfestes sind neben dem Osterhasen die Ostereier, die in vielen bunten Farben derzeit überall zu haben sind. Die landwirtschaftlichen Betriebe mit Legehennenhaltung haben Hochkonjunktur, die Nachfrage nach frischen Eier ist groß. Im Rems-Murr-Kreis gibt es 500 Legehennenhalter, wobei je Betrieb durchschnittlich 250 Hühner damit beschäftigt sind, Eier für das Osterfest zu legen. Einige Betriebe führen das Logo „Natur von Hier“, das Regionalzeichen des Rems-Murr-Kreises. Das Zeichen wird vergeben an Betriebe die Legehennen im Rems-Murr-Kreis halten und das Futter für die Hühner überwiegend selbst erzeugen.
Die Eier gibt es in verschiedenen Größeklassen wie XL, L, M. Die am meisten nachgefragte Größe ist L. Fürs selber Färben eignen sich besonders Eier der Größenklasse M. Sie stammen von jungen Hühnern und haben eine festere, stabilere Schale, was beim Kochen und Färben Vorteile bringt. Für Ostereier sollten die Eier etwa eine Woche alt sein, sie lassen sich dann nach dem Erkalten besser schälen. Gekochte Eier sind im Kühlschrank bis zu drei Tage haltbar, danach beginnt das Eigelb dunkler zu werden. Es ist übrigens nicht sinnvoll, die hartgekochten Eier mit kaltem Wasser abzuschrecken – das Abschrecken verkürzt die Haltbarkeit bei Raumtemperatur auf zwei bis drei Tage.
Angeboten werden die Eier bei den Betrieben, die sich auf Direktvermarktung spezialisiert haben, auf Wochenmärkten oder im Einzelhandel. Eine Übersicht über die Wochenmärkte der Region und Direktvermarkter findet man im Internet auf http://www.natur-von-hier.de/. Weitere Informationen gibt es beim Geschäftbereich Landwirtschaft in Backnang (07191 895-4233) sowie unter www.ernaehrung-bw.info.
Ein Ostereier-Rezept:
„Eier-Carpaccio auf Feldsalat“
Zutaten: 4 hartgekochte Eier
250 g Feldsalat
50 g Walnüsse
2-3 Frühlingszwiebeln
50 g Frühstücksspeck in dünnen Scheiben
1-2 TL Rapsöl
20 ml Weißherbst
2-3 EL Rotweinessig
Salz, weißer Pfeffer
(Quelle: CMA)
Dieser Artikel ist Teil der Serie „Natur von hier“. Ein Jahr lang berichtet der Geschäftsbereich Landwirtschaft über die Vielfalt heimischer Lebensmittel – jeweils einmal im Monat und abgestimmt auf die Jahreszeit.
Wenn möglich liefern die Autoren als Service für Ihre Leser auch ein Rezept mit.
Die angehängten Fotos stammen von der Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume (LEL). Die Verwendung ist kostenfrei bei Nennung der Fotografen. Deren Namen stehen jeweils in der Datei-Bezeichnung.
Die Pressestelle verschickt die Beiträge jeweils in der ersten Woche des Monats.
Das Thema des nächsten Monats ist der dann in vollem Saft stehende Rhabarber.