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Geologie und Wasser



Dritter Stubensandstein in der Sandgrube Finsterrot

Der Naturpark liegt im Keuperbergland, einem Teil der Schwäbisch-Fränkischen Schichtstufenlandschaft. Deutlich sichtbar erhebt sich im Westen und Norden an der Grenze des Naturparks die Keuperstufe aus der vom Muschelkalk gebildeten Gäulandschaft hervor. Hier und in Flusstälern finden wir als unterste Schicht den Gipskeuper, darauf aufbauend Schilfsandstein, Untere Bunte Mergel, Kieselsandstein und Obere Bunte Mergel. Die Hochflächen des Naturparks werden in den Löwensteiner Bergen, im Mainhardter und Murrhardter Wald überwiegend vom Stubensandstein, in den tiefer gelegenen Waldenburger Bergen dagegen meist vom Kieselsandstein gebildet.



Feucht- und Streuwiesen im Rottal

Die oberste Formation des Keupers bildet der wegen seiner Rutschgefahr berüchtigte Knollenmergel. Er ist in den höheren Lagen im Gebiet der Löwensteiner Berge und um Welzheim und Gschwend anzutreffen. Der Schwarzjura alpha (Lias) bildet die Hochflächen um Welzheim, Alfdorf und Frickenhofen und gilt als fruchtbarer Ackerboden. Geologische Lehrpfade in Aspach, Öhringen-Michelbach und Welzheim lassen Sie tief in unsere regionale Erdgeschichte blicken.

Die höchsten Erhebungen im Naturpark sind Hohe Brach (586 m), Hagberg (585 m), Hohentannen (565 m), Stocksberg (539 m), Flinsberg (535 m) und Juxkopf (533 m), während die tiefsten Lagen bei Obersulm um 200 m ü. NN liegen.



Erholung in der Natur - z.B. im Fischbachtal zwischen Sulzbach und Großerlach

Die Entwässerung der Landschaftsräume erfolgt über den Neckar und seine Zuflüsse Rems, Murr, Schozach, Sulm und Kocher in den Rhein. Infolge der Absenkung des Rheingrabens und der damit verbundenen höheren Fließgeschwindigkeit der Zuflüsse entstanden die für den Keuper typischen Klingen und V-Täler. In die Rems münden Schweizerbach, Walkersbach und Wieslauf, in die Murr die Gewässer Lauter und Bottwar und in den Kocher die Flüsse Brettach, Ohrn, Kupfer, Bibers, Fichtenberger Rot und Lein.

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